Bruch mit den Konventionen: Range Rover Evoque Cabriolet

Einladungen sind etwas Schönes – Besucher auf unserem Manufaktur Areal bestätigen uns dies immer wieder. Gelegentlich werden auch wir eingeladen. Kürzlich von Land Rover – anlässlich der Vorstellung des neuen Range Rover Evoque Cabriolets. Range Rover was? Ja, richtig. Den gibt es jetzt auch mit Klappdach. Was man davon halten darf, lesen Sie hier…

Nicht unser Steinbruch: trotzdem richtig gut!

Zugegeben, das hier ist kein Autotestmagazin, sondern die Hauspostille der MOTORWORLD Manufaktur Berlin. Dennoch oder gerade deswegen dürfen Sie gelegentlich auch unübliche Beiträge erwarten. Wie etwa diesen kleinen Erfahrungsbericht mit dem neuen Range Rover Evoque Cabriolet. Die Erstreaktion vieler Betrachter: „Ein Range Rover? Hui! – Aber als Cabriolet – den braucht doch kein Mensch.“ Das mag sein. Jedoch ist das Auto ganz bewusst für (fast) Jedermann konzipiert und – gerade – noch im Bereich des Bezahl-, bzw. Finanzierbaren (ab 51.200 Euro) angesiedelt. So überflüssig – man könnte auch sagen: so luxuriös – ein Geländewagen mit elektrischem Vollverdeck auch sein mag, so begehrenswert scheint der Brite gerade wegen dieser Eigenschaft. Deswegen sind wir schon vor der Probefahrt überzeugt: der offene Evoque wird der Renner! Wetten?

Der Range Rover Evoque war von Anfang an ein „Polarisateur“. Gewiss: manch Traditionalisten wandten sich mit Grauen ab, die meisten Zeitgenossen aber fuhren auf dem kleinen Designer-Range ab. Buchstäblich. Mit über 500.000 verkauften Fahrzeugen ist der RR Evoque der Verkaufsschlager bei dem Mutterhaus Jaguar Land Rover. Erfolg gibt Recht. So einfach ist das. Nun kapern die Briten einen neuen „White Space“, also eine unbesetzte Nische, um dort gleich zum Platzhirsch zu avancieren. Ein SUV-Cabriolet in der sogenannten Luxus-Kompaktklasse gibt es tatsächlich noch nicht. Ab 4. Juni kommt der Evoque nun als Vollcabriolet. Sein leichtes Stoffdach aus fünf (!) Lagen öffnet bei bis zu 48 km/h in nur 18 Sekunden mit platzsparender Z-Faltung. Und ein echter Geländekönner ist der Rangie auch. Doch „Stopp“ mal. Als echter Autokenner weiß man natürlich: offene Geländewagen sind so neu nicht. Vielmehr sind sie der Ursprung. Auch bei Land Rover fing alles mit einer offenen Serie I an. Nur war das Verdeck hier etwas umständlicher in der Handhabe. Sorgfältiges Auf- und Zuknöpfen dauerte etwa 27 Minuten und 15 Sekunden. Hier liegt also ein – entscheidender – Unterschied. Doch es gibt derer noch einige mehr.

Wir konnten uns davon überzeugen und sind mit dem evokativen Range mal nicht über unsere Insel, sondern noch vor dessen Markteinführung ein wenig durch westfälische Steinbrüche gefahren – natürlich offen. Erste Beobachtung: außer den Steinen und Kieseln unter den Reifen knarzte nichts. Die Karosse ist vermutlich steifer als bei manch konventionellen Geländewagen mit festem Dach. Mit dem für Land Rover schon legendären „Terrain Response“ System ging es hiernach nicht nur über Stock und Stein, sondern auch in die heftige Steigung. Und ins Gefälle, wo jeder Normalsterbliche vermutlich noch nicht einmal zu Fuß herunterkraxeln würde. Damit allerdings nicht genug. Denn die Offroadsteuerung mit vier Kameras „All-Terrain Progress Control“ erweitert den Spielraum nochmals. Und mit dem „Wade Sensing“ System werden unbekannte Wasserdurchfahrten zum gut kalkulierbaren Minimalrisiko. – Zu gerne hätten wir dies einmal bei uns in der Berliner Havel ausprobiert. Am Ende kann er sogar schwimmen? Wer weiß. Testen konnten wir das aber nicht.

Dafür ein paar andere Tasten und Knöpfchen drücken. In 21 Sekunden zieht der Evoque die Kapuze über – auch während der Fahrt. Und mit geschlossenem Dach bietet der Range Rover Evoque den Charme einer behaglichen mobilen Lodge. Voll mit Technik. Die Spaß macht, weil sie funktioniert. Das war bei Briten nicht immer so. Jetzt aber klappt das sogar mit serienmäßigem 10,2 Zoll großen Touchscreen plus 380 Watt Soundsystem. Eine Neunstufenautomatik sorgt auch im 150 PS starken Einsteigermodell für sehr zügiges Vorankommen. Es gibt den Zweiliter-Diesel auch mit 180 PS und in zwei Benzin-Varianten. Aber eigentlich ist bei diesem Auto die Motorisierung egal. Den größten Spaß bereiten die synchronisierten Stellmotoren der Verdecköffnung. Offen und geschlossen mit markantem Look wird der Cabrio Range Rover Evoque der Renner der Saison! – Gerade, weil ihn niemand wirklich braucht. Am Schönsten wäre für uns übrigens das Doppelpack aus Range 2016 und offener LR Serie I von 1948. Warum?

Ganz einfach: Fahren und Schrauben in britischer Perfektion.

Hot on wheels! Das Petrolettes Festival 29.-31. Juli

Die Motorrad-Ladies vom Berliner „The Curves Motorcycle Club“ laden vom 29. bis 31. Juli 2016 zum europaweit ersten Motor-Event nur für Frauen nach Berlin ein….

Petrolettes am 29. bis 31. Juli 2016

Auf der grünen Insel der MOTORWORLD Manufaktur mit ausgewiesenem Campbereich bezaubert und benebelt das Petrolettes-Event ein Wochenende lang mit Livekonzerten von Punk bis Rock’n’Roll, einer Filmauswahl vom Motorcycle Filmfestival, Burlesqueshows, Tattookünstlerinnen, Stände mit modischen und technischen Accessoires, Gastrotrucks und einem krönenden Race, bei dem Spass, PS und Stil gefordert sind…

Was läuft – und für wen?

Und das senden uns die Biking-Ladies: „Sommer in Berlin – diesmal heißt es nicht, „Pack’ die Badehose ein“, sondern „Fahr schonmal den Wagen vor“ oder noch besser: „Schmeiß den Ofen an!“ – denn aufs Gelände dürfen Motorräder, klassische Autos, kurvige Vespas und alle anderen stylischen Granaten, die man fahren kann. Wir sagen also nicht „Bring your own booze“, sondern „Bring your own wheels“. Angekündigt haben sich Motorladies von den USA über Großbritannien bis Dänemark. Dazu freuen sich die Organisatorinnen über wöchentlich steigende Zusagezahlen. Frei aufgezählt: unite, rally, race, party, dance, camp, repeat!“ – Und: Männer, bleibt zuhause, da gibt`s nichts für Euch!

MOTORWORLD Manufaktur Berlin Petrolettes Party Logo

Die MOTORWORLD Manufaktur Berlin stellt für dieses erste Get-Together sein Areal zur Verfügung. Die von frischem Aufbruch geprägte Berliner Halbinsel bietet die ideale Fläche, um Neues anzupacken. Zu den Anmeldungen und für weitere Informationen geht es hier zur Webseite der Petrolettes Party…

Have fun, girls!

Es ist soweit! Vermietungsstart der MOTORWORLD Manufaktur Berlin Auto Union Halle

Aufruf an alle Berliner Schrauber, Mechaniker, Bastler, Handwerker, Kunsthandwerker, Restaurateure, Fahrzeugliebhaber, Shop-Owner, „Manufakturisten“ und solche, die es immer schon werden wollten: wir starten die Flächenvermietung in unserer denkmalgeschützten Auto Union Werkhalle auf dem Gelände der MOTORWORLD Manufaktur Berlin – jetzt!

Ein Traum wird wahr: die eigene Manufaktur!

Jetzt geht es los! Wir starten ab sofort die Flächenvergabe in unserer einzigartigen denkmalgeschützten Auto Union Werkhalle, der ehemaligen Getriebehärterei, auf dem Gelände der entstehenden MOTORWORLD Manufaktur Berlin – direkt neben der legendären Zitadelle Spandau. Umgeben von altem Backstein und unter lichtdurchfluteter industrieller Sheddacharchitektur füllen wir unser Herzstück des zukünftigen Schrauberdorfes mit Leben. Gemeinsam mit den ersten Manufaktur-Gründern schaffen wir hier den neuen Anlaufpunkt der Berliner Schrauberszene und einen Heimathafen für alle, die Mobilität und echtes Handwerk wertschätzen. Wir meinen: Schrauben verbindet! Sichern Sie sich jetzt Ihre Fläche und das zu hochattraktiven Konditionen!

Die „Alte Härterei“: Flächenvergabe im Herzstück des Areals

Die historische Auto Union Halle ist das größte Bestandsgebäude auf dem rund 30.000 Quadratmeter messenden Areal der MOTORWORLD Manufaktur Berlin. Es weist eine nutzbare Gesamtfläche von ca. 1.800 qm auf, die sich in eine großzügige Hauptfläche, Nebenflächen und einem zweigeschossigen Bürotrakt mit Arbeitsräumen, Besprechungsräumen, WC und Sozialräumen aufteilt. Die Hauptfläche ist voll befahrbar und ebenerdig angedient. Sie wird überdacht von charakteristischen Sheddächern, die viel Tageslicht in das Gebäudeinnere leiten. Wir planen eine nutzungsgerechte und mieterorientierte Teilung der Halle, welches sich am Rastermaß der Stützpfeiler orientiert. Auf der Mittelgasse ist ein befahrbarer rund 8 Meter breiter Boulevard geplant, der die angrenzenden Flächen anbindet. Hier ist die Belegung von vollständig arrondierten Teilflächen ab 70 qm möglich. Der benötigte Raumbedarf ist nach oben skalierbar – solange entsprechende Flächen zur Verfügung stehen.

Das Gesamtgebäude befindet sich derzeit in denkmalgerechter Sanierung. Ziel hierbei ist der Erhalt historischer architektonischer Strukturen und Bauelemente bei gleichzeitig hoher Funktionalität und Einbau zeitgemäßer Technik für einen praxisgerechten Betrieb der sich ansiedelnden Manufakturen.

Die Fakten im Überblick:

Gebäude: historische Auto-Union Halle, ehemalige Getriebehärterei
Baujahr: ca. 1920
Sanierung: 2015/2016
geplante Umsetzung: bis Ende 2016
Bezugsfertig: bis April 2017
Gesamtnutzfläche: ca. 1.800 qm
Nutzungsarten: Showroom, Verkaufsflächen, Manufaktur-Gewerbe, Ateliers, Büros etc.

Das Gesamtprojekt MOTORWORLD Manufaktur Berlin

Die neue MOTORWORLD Manufaktur Berlin am Zitadellenweg bietet in unmittelbarer Umgebung der Spandauer Automeile einzigartigen und bezahlbaren Werkstattraum rund um das Schrauben an Autos, Motorräder, Rollern, Fahrrädern und Booten. Das rund 30.000 Quadratmeter große und bis vor kurzem noch brach liegende Manufaktur-Areal liegt auf einer Halbinsel direkt am Havelufer nördlich des Activ-Gewerbeparks Spandau und schrieb selbst Automobilgeschichte: denn vor rund 70 Jahren fand sich hier bereits die Berliner Produktionsstätte der Auto Union AG. In der besagten Sheddachhalle wurden unter anderem Getriebeteile für den Fahrzeugbau gefertigt und gehärtet. Handwerk der „guten alten Zeit“ lebt bei uns in der MOTOWORLD Manufaktur Berlin jetzt zu neuer Blüte auf: Karosserie- und Motorenbauer, Sattler, Stellmacher, Lackierer, Mechaniker und „passionierte Bastler“ reparieren, pflegen und warten in neuen und historischen Gebäuden mobile Schätze aus der Region Berlin-Brandenburg.
Handelsflächen für Ersatzteile und Fahrzeuge ergänzen das Areal. Gastronomie im Stil von Werkskantine und Fahrer-Club sowie Eventflächen mit Blick über Havel, historische Brücken und Zitadelle runden das Angebot ab und schaffen so ein neues und lebendiges Schrauberdorf für alle Fahrzeugarten und deren Enthusiasten.

Schöner Schrauben – am liebsten sofort!

Das Motto unserer MOTORWORLD Manufaktur Insel an der Berliner Havel ist Programm: schöner Schrauben! Nehmen Sie uns beim Wort und schmieden Sie jetzt Ihr eigenes Manufaktur-Projekt. Rufen Sie uns an, vereinbaren Sie einen Termin und besprechen Sie mit uns Ihre Manufaktur-Pläne. Die Flächenreservierung und -vergabe kann nach gegenseitiger Verständigung über das jeweilige Manufaktur-Projekt anschließend erfolgen.

Manufaktur auf Tour: mit Startnummer 17 (zwei) taktvoll ins Ziel

Es sind mal wieder die ungeplanten Zufälle, die eine gut organisierte Tour zum kleinen Abenteuer machen. Wir gingen bei der 11. AvD Rund um Berlin Classic mit unserem Werkstattwagen, dem Auto Union 1000 Universal, auf Tour…

„Die doppelte Taktik“

Auf Tour? „Auf große Tour“ darf man bei rund 300 anstehenden Kilometern innert der nächsten zwei Tage ruhig sagen. Denn der schuldlos dreinblickende Zweitakter, von einer Passantin gleich liebevoll „Goofy“ gerufen, hat in den letzten 25 Jahren gerade mal rund 700 Kilometer absolviert. Siebenhundert. Das sind aufs Jahr gerechnet stattliche 28 Kilometer. Alle Achtung! Und wir wollen einfach mal so eine Rallye fahren. Als Debüt quasi. Na denn mal los. Der Fahrer ruft den Co am Vorabend an: „Du, ich habe den ganzen Tag geschraubt – Zündung ist neu justiert, Benzinpumpe pumpt – nur der Vergaser ist noch nicht wieder zusammengeschraubt. Aber wir können morgen starten!“ Noch einmal zum Mitschneiden: der Vergaser ist noch nicht wieder drin, aber wir können starten – wie geht das denn? „Äh, also da scheint ja noch einiges anzustehen…na, dann mach`mal.“ „Und was hältst Du davon, wenn wir mit Anhänger fahren? Ist doch witzig, oder?“ Noch ein „Äh, dann mach`mal..“

Mit Hängercap durch Berlin

Am nächsten Morgen zur Startaufstellung in der Mall of Berlin stellen nicht dann wir fest: die Idee ist wirklich großartig! Denn darauf muss man erst mal kommen. 911er hier, Renn-Käfer da, Lancia, Jaguar, Mercedes, Audi Quattro. Alles schick und ausreichend motorisiert. Nur wir müssen uns noch ein Handicap, besser Hängercap, an die 44 PS hängen. Es kommt noch besser: eine DKW Hummel zieht keiner durch Berlin! Der Sieg in der Hängerklasse ist uns also schon vor dem Start sicher. „Und die Zweitaktklasse gewinnen wir auch“, kommentiert der Co trocken. „Denn wir sind die einzigen Gemischfahrer hier im Feld der 65 Teilnehmer.“ Soweit die präzise Analyse. Jedoch gehört zu einem Klassensieg mindestens die Ankunft im Ziel. Mit anderen Worten: Ankommen müssen wir auch! Und damit wären wir wieder beim Ausgangsthema.

Parken vor der Lichtschranke

Doch schon nach den ersten Kilometern stellen wir fest: das ist zu schaffen! Unser „Knuffi“ läuft rund, verbrennt bauartbedingt sehr ordentlich ein blaues Lüftchen und zaubert schöne Wölkchen unter dem Wagenheck hervor. Ist das der Grund, warum man den Ur-Ahnen aller Audi Kombis so gerne überholt? Egal! nicht das schnellste Team gewinnt eine Rallye – sondern dasjenige, das am präzisesten fährt. Jawoll. Und das können wir: gleich bei der ersten GLP fahren wir auf die Zehntelsekunde durch die Lichtschranke. Bingo! Dumm nur, dass wir zuvor genau 2 Minuten 30 Sekunden davor gestanden haben, weil der Fahrer sich kurzerhand für eine Abkürzung der Strecke entschieden hat. Und stehende Räder vor der Lichtschranke kommen in der Wertungsprüfung gar nicht gut. 500 Strafpunkte. Dankeschön. Da ist noch Luft nach oben.

Operation Schauglas

Nach einem Abstecher zum zweitgroßartigsten Bauprojekt Berlin – nach unserem Schrauberdorf, der Manufaktur, versteht sich – also dem BER vulgo Hauptstadtflughafen geht die Route weiter Richtung Südosten. Das Berliner Seenland. Herrlich grün, herrlich schön. Die gute Laune steigt mit den kommenden Wertungsprüfungen – wir steigern uns und überlassen grobe Schnitzer zuvorkommend den sympathischen Wettbewerbern. Echter Sportsgeist eben. Tagesziel: Zeuthen am See. Am Abend drängt es die Rallye-Equipe an den Grill und an die Bar. Uns ans Schauglas. Das ist kein extra großes Bier, sondern ein kleines Gläschen im Bug unseres Wagens. „Och, gucke mal da!“ Ein feines Sediment aus Rostflöckchen hat sich tankseitig auf den Weg Richtung Brennraum gemacht, doch der alte Metall-Filter hat es ordentlich ausgesiebt. Klar. 25 Jahre nur in der Ecke stehen täte uns auch nicht gut. Zack, die Werkzeugrolle raus. Alles ausgebaut und gereinigt, den Vergaser gleich mit. Man weiß ja jetzt, wie es geht. Es blinkt wieder und duftet apothekengleich medizinisch rein. Probelauf. Ein quirliges Rattarateng und da ist das bläuliche Qualm-Wölkchen. Alles im Lack! Ein halbes Dutzend Zeuthener Zeitgeister applaudiert spontan.

Tanken auf Kosten des Hauses

Tag 2. Das Berliner Urstromtal. Das ist dort, wo Berlin allen städtischen Klischees trotzt. Natur pur – abermals traumhafte Landschaft. Ein Kompliment an die Crew vom AvD für die Route und Organisation. Für uns läuft es rund, besonders mit kurzzeitigen Choke-Einläufen. Dann grollt unser Zweitakter beinahe zornig auf und wirft alle Kraft auf die Räder. Mehr als 70 Sachen sind dennoch nicht drin. Bauartbedingt. Und das kostet uns bei der vorletzten WP noch einmal Punkte. Denn wie bitte sollen wir ohne Rückenwind und Gefälle, dafür immer noch mit Anhänger am Heck die 100 km/h auf der Runway erreichen? Die aber braucht man, um wenigstens in die Nähe eines 60er Schnittes zu kommen. Ergo zählt der Co bereits dort auf Null runter, wo die Lichtschranke noch einen 400 Meter Lauf entfernt ist. Aber was soll´s. Wir formulieren einen freundlichen Protest und gehen die letzte Prüfung an: Tanken für 4,44 Euro bei Total. Und eigentlich umsonst. Denn die Tanke übernimmt die Rechnung. Punktlandung bei uns, während die Besatzungen V8-Amis überlegen, ob sie nicht mal eben gemeinsam in einer Tankgemeinschaft für 444,44 Euro tanken sollten. Schließlich laufen wir beim großen Finale ist in der Classic Remise Berlin anlässlich der 29. Oldtimertage Berlin-Brandenburg ein. Und landen bei der Siegerehrung letztlich auf Platz 3 der gut besetzten Klasse, Platz 7 im Gesamtklassement – immerhin noch Seite 1 der Tabelle. Also bitte: doch ganz ordentlich!

Wir fahren nach Dutzenden Benzin- und Gemischgesprächen den tapferen Auto Union zurück in seine Halle auf unserem Eiland an der Havel. Dabei „stolpern“ wir über noch einen Zufall: rund 25 Jahre hat der Wagen gestanden, bevor er mit neuer Energie im Tank und neuem Leben an Bord startete. Rund 25 Jahre lang lag auch unser Areal brach, wo wir jetzt das erste Schrauberdorf, die MOTORWORLD Manufaktur Berlin, planen und errichten. Zufall oder Fügung? Wir finden jedenfalls: ein gutes Vorzeichen.

Schließlich: dank an den AvD für die großartig organisierte 11. AvD Rund um Berlin Classic. Dank an die Besatzungen, die es klaglos hinter unserem Auto Union Zweitakter ausgehalten haben und auch an die, die sportlich fair überholten.

Wir sehen uns wieder!

Manufaktur auf Tour: Start bei der 11. AvD Rund um Berlin Classic

Am 6. und 7. Mai reihen wir uns in das Starterfeld der 11. AvD Rund um Berlin Classic ein – vorzugsweise mit unserem Werkstattwagen, dem Auto Union 1000 Universal…

Zwei Tage bis zum Start

Prolog: das Auto läuft, die Rallye-Anmeldung hat geklappt, der Terminkalender ist geblockt – eigentlich doch alles prima. Eigentlich – denn seit Wochen warten wir noch auf die reguläre Zulassung unseres Auto Union 100 Universal. Nun aber ist sie angekommen und wir können die Kennzeichen montieren und den amtlichen Fahrzeugschein ordentlich zur Bordmappe sortieren. Denn wir wollen bei der 11. AvD Rund um Berlin Classic zur Premierenfahrt antreten.

Los geht es am Freitag, den 6. Mai 2016 ab 8:00 Uhr morgens mit der Dokumentenausgabe und der technischen Abnahme bei der Mall of Berlin in Mitte. Um 11:30 Uhr ist die Startaufstellung angesetzt und der Corso bricht zur ersten Etappe quer durch Berlin in Richtung BER auf. Ja, richtig, dem zukünftigen Hauptstadtflughafen! Als Bauherren eines eigenen Projektes in Berlin, dem „Manufaktur-Schrauberdorf“ in Spandau, ist für uns eine kleine Baustellenvisite natürlich Pflicht. Weitergehende Kommentare verkneifen wir uns ganz bewusst. Schließlich geht es zügig weiter in Richtung Motzen. Und wir wollen natürlich auch die Wertungsprüfungen nicht nur mit Anstand bestehen. Nach der dortigen Kaffeepause am See sieht das Roadbook einen Abstecher in Teltow Fläming vor und gen Abend dann die Ankunft im Seehotel Zeuthen.

Der Neustart am Tag 2 ist für 9:00 Uhr vorgesehen. Auf ins Berliner Urstromtal? Ja, das soll es wirklich geben und wir sind gespannt auf die Erkundung. Steinfurt, Petersdorf, Gut Klostermühle lauten die weiteren Stationen – wir sind also im Osten von Berlin unterwegs. Und schon wieder ein Flugplatz! Warten wir ab, wer auf dem Flugfeld Eggersdorf abhebt. Dann geht es zurück in die Stadt – eine Sonderprüfung verlangt Cent-genaues Tanken für 4,44 Euro. Wir haben als Erschwernis die Gemisch-Thematik zu beachten. Das große Finale ist dann in der Classic Remise Berlin anlässlich der 29. Oldtimertage Berlin-Brandenburg vorgesehen.

Wir freuen uns auf die Tour!

2. Grillfest der MOTORWORLD Manufaktur Berlin: Film ab!

Wenn Bilder mehr als 1.000 Worte sagen, dann verrät unser kleiner Film über das 2. Grillfest unserer im Entstehen begriffenen Manufaktur-Areal alles…

„Saisonstart in Berlin“

Schön war es – mit Euch und Ihnen! Danke für´s Vorbeikommen und Euer Interesse!

Noch ein Hinweis: in Kürze starten wir ganz offiziell die Vermarktung unserer Gebäudeflächen in der Alten Härterei, der Auto-Union Halle mit dem historischen Sheddach auf unserem Manufaktur Gelände in Berlin-Spandau. Gewerbe und Privatleute finden hier maßgeschneiderte und gut erreichbare Flächen für Werkstätten & Manufakturen, Laden & Geschäft, Showrooms, Fahrzeugeinstellung, Büros, Ateliers oder den eigenen Firmensitz. Sprechen Sie uns an und berichten Sie von Ihrem Vorhaben. Wir freuen uns auf ein „Backstein- und Benzingespräch“!