MOTORWORLD präsentiert: 60 Jahre Maserati Ghibli SS

Es darf auch mal was Edles sein! Als Maserati 1966 auf dem Turiner Automobilsalon das Fließheck-Coupé Ghibli SS präsentierte, schlug der Wagen mit seiner tpyischen Keil- und Fließheckform wie eine Bombe ein. Lesen Sie ein Porträt über den faszinierenden Ghibli in der aktuellen Ausgabe des MOTORWORLD Bulletins…

Großer Wagen

Die Titelgeschichte zum 60. Geburtstag des Maserati Ghibli SS ist eine Story über ein echtes Traumfahrzeug. Und ein wunderbarer Auftakt in die Oldtimer-Saison 2016. Wir empfehlen Ihnen hier den vierten MOTORWORLD Bulletin. In dem aktuellen Heft finden Sie übrigens auch einen aktuellen Terminkalender und eine Vorschau auf die anstehenden Scottsdale Oldtimer-Auktionen in Amerika, die „Arizona Auction Week“. Geht der Höhenflug des alten Blechs weiter? Wir werden es erleben.

Schön auch die Story über das geplante Mazda Museum der privaten Sammlung Frey. In diesem Jahr soll das „Mazda Classic – Automobil Museum Frey“ mit rund 70 Fahrzeugen des japanischen Herstellers in einem historischen Straßenbahn-Depot in Augsburg seine Türen öffnen. Man muss also nicht mehr nach Japan fliegen, wenn man Gefallen an fernöstlichen Youngtimern und Klassikern dieser Marke findet.

Oldtimer-Liebhaber wissen: immer eine Reise Wert sind die Standorte der MOTORWORLD. Hier sind für 2016 ebenfalls große Schritte geplant. In einer neuen Serie beleuchtet der MOTORWORLD Bulletin die Historie der jeweiligen Standorte. Los geht es mit dem legendären Flugfeld der MOTORWORLD Region Stuttgart.

Blättern Sie hier durch den aktuellen MOTORWORLD Bulletin, Ausgabe 4 und 2-2016. Viel Spaß beim Lesen!

Bild des Tages: Leuchtstoff adé!

Kürzlich berichteten wir hier in unserem Manufaktur-Magazin über den einleuchtenden Nutzen des Sheddachs. Und davon, wie Leuchtstoffröhren eben diese Dachform bei Ateliers, Manufaktur- und Fabrikgebäuden verdrängten. Wir aber wollen mit unserem Schrauberdorf zurück zum Ursprung. Kommando: alle Leuchtstoffröhren raus! Ohne Wenn und Aber – unser Bild des Tages, bitteschön …

Ausgeleuchtet!

Eben diese Leuchtstoffröhren haben die klassischen Sägezahndächer mit ihren Oberlichtern verdrängt. Wir berichteten darüber. Da wir nun aber gerade mit unseren Werkstattgebäuden zurück zur Idee der klassischen Manufaktur wollen, haben wir wiederum die Leuchtstoffröhren abgeschaltet und demontiert. Eine nach der anderen, präzise 297 Stück. Und wir finden: so eine radikale Demontage hat bereits auch ihren ganz eigenen optischen Reiz. Unser Bild des Tages:

Wir setzen fortan auf die erhellende Wirkung der Sheddächer und werden bei – in dieser Jahreszeit zu erwartendem – ausbleibendem Tageslicht ein Kunstlicht installieren, welches dem ästhetischen Manufaktur-Anspruch eher entspricht, als die mit „Edelgas“ gefüllten Leuchtstäbe, die auch in ihrer Energie-Bilanz nicht gerade die hellsten sind.

Schauen Sie wieder herein und verfolgen Sie den Fortschritt unserer MOTORWORLD Manufaktur Berlin – wir freuen uns über jeden, der uns „einschaltet“.

Oldtimer-TV: zum Start der MOTORWORLD Manufaktur Berlin

„Die MOTORWORLD Manufaktur – das etwas andere Klassikerzentrum?“ Das fragt sich und uns der Oldtimerreporter. Die Antwort darauf zeigt das Berliner Oldtimer-TV in seiner neuesten Ausgabe. Hier geht es zum Beitrag…

„Hier wird angepackt“

So schreibt der Oldtimerreporter, das Gratis-Szene-Magazin für Berlin und Brandenburg, zum Start unserer MOTORWORLD Manufaktur Berlin. Wenn wir auf die letzten Wochen unseres Vorhabens „Schrauberdorf an der Havel“ zurück blicken, trifft es das auf den Punkt.

Wir danken dem Oldtimerreporter Dieter Haehnel für den aufschlussreichen Beitrag und empfehlen das Interview auf der Insel allen Berliner Oldtimer-Freunden und Manufaktur-Interessierten:

Der Oldtimerreporter ist ein unanhängiges Magazin, das sowohl online als auch gedruckt erscheint und eine Heimat für so einige Clubs, Verbände und Stammtische rund um Motorräder und Automobile bildet. Wir meinen: immer einen Besuch wert!

MOTORWORLD Manufaktur Kalenderblatt: Eiswette gewonnen!

Die Havel steht! Hätten wir für Anfang Januar eine Eiswette abgeschlossen, wie sie in Bremen und auch an der Elbe üblich ist, ja dann hätten wir entlang des Ufers unseres Manufaktur Areals hochfeierlich Wasser in festem Zustand feststellen können. Wie unser Kalenderblatt mit Foto beweist…

Eis in Sicht!

Wir stehen ganz vorne an der Wasserkante unseres MOTORWORLD Manufaktur Geländes am Zitadellenweg und blicken auf einen großflächigen Eispanzer, der die Berliner Havelbucht im Griff hat. Glücklicherweise sind keine Boote mehr im Wasser. Doch so richtig tragfähig scheint uns das Eis noch nicht – dafür waren die frostigen Tage einfach zu wenige. Dennoch ein schöner Winteraugenblick zum Jahresbeginn. Wie erst wird es hier im Frühjahr aussehen? In einigen Wochen werden wir es wissen.

Die erste Bremer Eiswette hatten übrigens hanseatische Kaufleute Anfang Januar des Jahres 1829 erstmals um Punkt 12 Uhr am Bremer Osterdeich der Weser ausgetragen. Die Preisfrage drehte sich dabei nicht nur um den Aggregatzustand des Wassers, sondern auch um ein zünftiges Grünkohlessen für alle Beteiligten.

Das wiederum ist eine Tradition, die wir Ihnen in der späteren Inselgastronomie unserer Berliner Manufaktur gerne näher bringen werden…

Winterputz: wir waren nicht untätig!

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne!“ Das schrieb einst Hermann Hesse und es trifft immer noch zu. Bevor man jedoch so richtig anfangen kann, muss man allerdings aufräumen. Das gilt auch für die MOTORWORLD Manufaktur Berlin. Wir haben die letzten Wochen auf unserem Areal in Berlin-Spandau genau dafür genutzt. Ein Teilergebnis sehen Sie hier …

Alles muss raus!

Eine Gebäude-Entkernung folgt einem simplen Motto: „Alles muss raus!“. So haben wir es mit der Halle 605 auf dem Areal des zukünftigen Schrauberdorfes, der MOTORWORLD Manufaktur Berlin, gehalten. Es handelt sich dabei um die hoch aufragende Sheddach-Halle im Osten der Insel, die wir selbst auch gerne als Auto-Union oder DKW-Halle bezeichnen. Warum? Nicht etwa, weil unser Auto Union 1000 Universal darin parken wird, sondern weil eben diese Halle tatsächlich aus jener Zeit stammt, in der Auto Union hier in Berlin Spandau Fahrzeuge und Teile produzierte. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Diese Halle jedenfalls hat Jahrzehnte, beinahe ein Jahrhundert, überdauert und in den all der zeit fraglos viel gesehen. Nach der Schließung des Auto Union Werkes vor allen Dingen nicht mehr nachvollziehbare Nutzungszwecke, die mit allerlei Ein- und Umbauten einhergingen. Isolierungen unterschiedlichster Epochen und Qualitäten kamen hier beispielsweise zu Tage. Die unterschiedlichsten Rohrleitungen, die augenscheinlich nur der Improvisation dienten: entweder zu überbrücken, zu umgehen oder ganze Kreisläufe abzuschalten. Und dann natürlich unglaubliche Meisterwerke des kreativen Trockenbaus, die indes schon deutlich daran krankten, dass der Erzfeind Nässe an ihnen arbeitete – ganz einfach, weil das Dach nicht mehr dichthielt. Letztlich zentimeterdicke Farbschichten, die man getrost als Wildwest-Stuck mit Isolationswert bezeichnen durfte. All das ist fort. Beherzt und Gründlich demontiert, säuberlich getrennt, bereinigt, entsorgt.

Das Gebäude scheint aufzuatmen

Und plötzlich ist da Licht und Raum. Über 1.600 Quadratmeter freie Fläche. Das Gebäude scheint aufzuatmen. Und es präsentiert seine versatzfreie und befahrbare Grundfläche in ganzer Ausdehnung und ohne Barrieren. Beinahe so wie früher. Um jedoch alles wieder für eine neue Nutzung zu ertüchtigen und einem neuen Zweck im Sinne der MOTORWORLD Manufaktur zuzuführen braucht es noch etwas Zeit und vor allen Dingen Arbeit. Ideen dafür sind jedoch schon vorhanden: hier könnte beispielsweise Präsentation und Handel von Fahrzeugen stattfinden, könnte an besonderen Automobilen oder Motorrädern der letzte handwerkliche Schliff angebracht werden oder auch eine komplett neue Fahrzeug-Kleinserienherstellung einziehen. Nur drei Möglichkeiten von vielen rund um das Thema der Manufaktur. Platz ist genug da! Gemeinsam mit den Berliner Denkmalbehörden haben wir die Rahmenbedingungen definiert und hier auch sehr hilfreiche Vorschläge für die Instandsetzungsarbeiten am Gebäude erhalten. Wir wollen die alte Auto-Union Halle auch optisch dem Urzustand nahe bringen. Und damit Erinnerungen an eine Zeit wecken, in der noch Automobile in Spandau gefertigt wurden.

Platz für Ihr Unternehmen

Hier kommen Sie ins Spiel! Ihre Ideen und Ihr Nutzungskonzept sind gefragt. Sie können sich mit einem themennahen Gewerbe auf den rund 2.100 Quadratmetern Fläche (Nebenflächen und Büroräume eingeschlossen) verwirklichen und Ihrem Unternehmen einen authentischen wie professionellen Auftritt in unserem zukünftigen Schrauberdorf sichern. Sind Sie interessiert und haben Sie ein Idee oder sogar schon ein Konzept? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Bei dieser „Gebäude-Perle“ wollen wir den sprichwörtlichen Zauber des Anfangs unbedingt mit Gleichgesinnten teilen.

2016: Start mit einer guten Nachricht!

Oft sind es die kleinen Dinge, die Freude bereiten. Uns von der MOTORWORLD Manufaktur Berlin ging es nicht anders, als wir das gedruckte Jahresmagazin 2016 von Zwischengas.com aufgeschlagen haben. Prompt springt uns auf Seite 55 unser eigenes Auto entgegen – der Auto Union 1000 Universal …

Unser Auto in der Presse

Das Schweizer Oldtimer- und Enthusiasten Internetmagazin Zwischengas.com ist vielen Fahrzeugfreunden ein Begriff. Erstmals hat das Team um Macher Bruno von Rotz nun eine gedruckte Ausgabe aufgelegt. Das Jahresmagazin 2016 kommt mit 260 Seiten gewichtig daher. Und enthält neben vielen Geschichten über unterschiedliche Fahrzeugtypen, Sammler und Enthusiasten auch einen umfangreichen Veranstaltungskalender 2016 und einen Auktions- und Veranstaltungsrückblick auf das vergangene Jahr 2015. Und ebenda entdecken wir in einem Bilderbogen zu unterschiedlichen Messen auch den gelungenen Auftakt der MOTORWORLD Classics in den Berliner Messehallen vom Oktober 2015. Aus vielleicht über 1.000 Fahrzeugen haben sich die Fotografen gerade unseren Auto Union 1000 Universal Kombiwagen herausgepickt und abgelichtet.

Motorworld Manufaktur Berlin Zwischengas Magazin

Wir sagen „Dankeschön!“

Dass Zwischengas.com unseren Auto Union 1000 Universal dabei nicht ganz korrekt als „DKW 3=6“ identifiziert, sei hiermit verziehen. Unsere Freude, dass unser Fahrzeug bei den als detailverliebt geltenden Schweizern ankommt, überwiegt eindeutig. Daher empfehlen wir die Lektüre auch gerne weiter. Das soeben erschiene Magazin kostet 9,90 Euro, beziehungsweise 12,80 Schweizer Franken. Einen umfangreichen Nachbericht zur Messe lesen Sie übrigens auch kostenfrei online auf Zwischengas.com

Doch was es nun mit unserem Manufaktur Kombi im Detail auf sich hat, das erfahren Sie demnächst von uns. Hier im Neuigkeiten-Block der MOTORWORLD Manufaktur Berlin.

Motorworld Manufaktur Berlin Zwischengas Auto Union 1000 Universal

Ein gesundes und frohes Neues Jahr allen Lesern, Partnern und Interessierten!

Leseempfehlung: Das MOTORWORLD Bulletin

Liebe Freunde der MOTORWORLD Manufaktur Berlin: wir wollen 2015 nicht ohne eine Leseempfehlung für die Jahreswende ausklingen lassen. Vor kurzem sind die ersten beiden Ausgaben des MOTORWORLD Bulletin erschienen. Und die lesen sich gut. Bitteschön..

Klick statt Kiosk

Sie brauchen nicht zum Kiosk fahren, um die Ausgaben des MOTORWORLD Bulletin aufzuschlagen. Nein, Sie müssen noch nicht einmal dafür aufstehen. Denn die Kollegen der Classic-Media-Group aus München haben alle Inhalte sorgsam und fein zum E-paper auf rund 100 Seiten zusammengestellt. Darin finden Sie neben einem Jahresrückblick auch zahlreiche Berichte rund um die Aktivitäten und Standorte der MOTORWORLD wie auch Fahrzeug-Porträts, Automobilgeschichten, Messeberichte, Neuheiten, tolle Bildstrecken, Tipps und Ratschläge zum Oldtimer-Hobby, sogar Videos und noch vieles mehr. Lesen Sie einfach selbst – viel Spaß dabei!

Hier entlang geht es zur ersten und zur zweiten Ausgabe.

Lage, Lage, Lage: Wir haben sie!

Wir haben mal die aktuelle Lage für die MOTORWORLD Manufaktur Berlin sondiert! Nicht mittels Krisenstab, sondern schlicht mit Google Maps. Was dabei herausgekommen ist? Lesen und staunen Sie selbst…

Kurze Wege sind Gold wert.

Wer für schnelle Erledigungen keine Weltreisen antreten muss, spart seine Zeit für die wirklich wichtigen Dinge. Anders gesagt: eine zentrale Lage mit guter Infrastruktur ist ein wichtiges Standort-Kriterium. Denn es verkürzt Wege, spart Zeit, Geld und manchmal auch Nerven. Das gilt nicht nur für eine Wohnimmobilie, sondern auch für unser zukünftiges Schrauberdorf der MOTORWORLD Manufaktur Berlin im Stadtteil Haselhorst bei bei Spandau. Obwohl unser Areal auf einer Insel an der Havel direkt neben der Spandauer Zitadelle liegt, sind wir doch mittendrin. Wie unser nachfolgender Testfall beweist.

Unsere „Versuchsanordnung“ ist denkbar einfach: nehmen wir an, Sie haben soeben Ihre eigene Werkstatt auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal unseres Schrauberdorfes bezogen. Die Einweihungsfeier am Wochenende steht bevor. Dafür haben Sie ein paar Schrauberfreunde aus Nah und Fern zu sich auf die Insel in Ihre neue Werkstatt nach Berlin-Spandau eingeladen. Sie planen ein zünftiges Werkstattfest, oder auch zu neudeutsch eine „Workshop-Warming-Party“. – Eine denkbar praxisnahe Annahme also. Nun geht es los: Die notwendige Verpflegung beziehen Sie beispielsweise gleich in den Spandau Arcaden. Hier gibt es – fast – alles. Mit dem Auto sind es präzise 2,4 Kilometer Fahrstrecke. Ok, man könnte auch zum Supermarkt gegenüber Am Juliusturm laufen – Entfernung gerade einmal 260 Meter. Einen guten Gin für die Werkstatt-Bar kaufen Sie unmittelbar in der Altstadt Spandau. Entfernung zu Fuß: 1,1 Kilometer oder dreizehn Minuten Wegezeit. Den gekühlten Schampus – was soll der Geiz – kaufen Sie im KADEWE. Mit dem Auto fahren Sie über die Nonnendammallee am Schloss Charlottenburg vorbei. Die Strecke: exakt 11,8 Kilometer. Mensch, beinahe hätten Sie das Bier vergessen. Noch schnell zur Tankstelle. Die nächste Shell-Station liegt auch um die Ecke. Adresse: Am Juliusturm 33. Entfernung: 500 Meter.

Die ersten Berliner Kumpels kommen…

Und alle erinnern sich an Ihre Wegbeschreibung: „Am Juliusturm am BMW-Motorradwerk vorbei, rechts ab in den Zitadellenweg. Dann einmal links in den Activ Gewerbepark. Über die Brücke und Sie sind da!“ Mensch, so einfach ist das. Und so nah: selbst aus Berlin-Mitte vom Gendarmenmarkt keine 15 Kilometer. Oder aus Zehlendorf geht es über die A115 und A100 ruck zuck – zugegeben außerhalb der Rush Hour – in 24 Minuten und nach 18,4 Kilometer zu Ihrer Werkstatt im Zitadellenweg. Wer sich für die BVG entscheidet, wählt die U7 und steigt bei der Station „Zitadelle“ aus. Der Name der Station sagt alles: die Haltestelle liegt ebenfalls Am Juliusturm und praktisch gegenüber des Zitadellenwegs. Dichter geht es nicht. Da müsste man schon mit dem Boot kommen. Was in Anbetracht der unmittelbaren Havel-Wasserlage eigentlich auch kein Problem darstellt. Und mit dem Flieger? Im Ernst. Das geht natürlich auch! Sollten einige Freunde aus dem Ausland in Tegel einschweben, dann sind es präzise 7,4 Kilometer bis zum Terminal.

Mit anderen Worten: zentraler kann die MOTORWORLD Manufaktur Berlin kaum liegen. Und für den besten Ausblick müssen Sie keine zehn Meter laufen. Den finden Sie direkt vor der Tür. Denn Ihre Werkstatt liegt in unmittelbarer Wasserlage an der Havel. Die Party kann also steigen! Wer nun meint, dass das letztlich seinen Preis hat und doch richtig viel kosten muss, wird ein zweites Mal staunen – im positiven Sinne.

Doch dazu später mehr. Bleiben Sie dran.

Die MOTORWORLD Manufaktur Berlin wünscht Frohe Weihnachten!

Das Team der MOTORWORLD Manufaktur Berlin legt für einen Moment Maulschlüssel, Pläne und Rechenschieber beiseite und wünscht allen Freunden unseres noch jungen Projektes Schrauberdorf herzlich Frohe Weihnachten!

2015 war für uns ein kurzes Jahr. „Es war ein Rumpfjahr“, würde der ehrbare Kaufmann wohl sagen. Tatsächlich sind wir erst zu Beginn des vierten Quartals 2015 mit unserer MOTORWORLD Manufaktur Berlin gestartet, die Webseite unseres zukünftigen Schrauberdorfes in Berlin-Spandau ist kaum online und doch haben wir bereits in so kurzer Zeit so viel Zuspruch erfahren, dass wir uns für 2016 allemal gewappnet fühlen. Dafür danken wir allen Interessierten, Partnern und Freunden sehr herzlich!

Nach den Feiertagen geht es bei uns stramm und redlich weiter: unsere Vision des lebendigen Schrauberdorfes an der Spandauer Havel ist klar umrissen und längst zum Plan gereift: schon bald bieten wir auf unserem Areal für Gewerbe und Privatpersonen besonderen und bezahlbaren Werkstattraum rund um das Schrauben an Autos, Motorrädern, Rollern, Fahrrädern oder Booten. Bleiben Sie uns gewogen und schauen Sie bald wieder vorbei.

Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen schöne Feiertage!

Es werde Licht!

Vom einleuchtenden Nutzen des Sheddachs.
Transparente Sheddächer, im Volksmund auch als Sägezahndächer bekannt, sind Zeitzeugen früher Industriekultur. Der Gedanke, natürliches Tageslicht über die Dachfläche in das innere von Gebäuden zu lenken, ist naheliegend wie überzeugend. Dennoch werden Sheddächer heutzutage kaum noch verbaut. Kunstlicht hat das Tageslicht abgelöst…

„In der MOTORWORLD Manufaktur Berlin setzen wir dem klassischen Sheddach ein Denkmal.“

Licht, vor allen Dingen eine gleichmäßige Ausleuchtung, war in den Anfängen der Industrialisierung und auch noch Jahrzehnte später ein kostbares Gut. Künstliches, ausreichend helles, Licht gab es anfangs überhaupt nicht. Die ersten elektrischen Lichtquellen waren teuer in Anschaffung und Unterhalt. Vergleichsweise preiswertes Kunstlicht, welches den Ansprüchen im professionellen Bereich genügte, war nach ab den späten 1930er Jahren verfügbar. Erst Leuchtstoffröhren schafften Abhilfe. Sie sorgten für eine gleichmäßig helle Ausleuchtung von Gebäuden – unabhängig von Jahres- oder Tageszeit. Und sie verdrängten auch eine Bauform, die über Jahrzehnte das Erscheinungsbild von Fabriken und Manufakturen weltweit geprägt hat: das Sheddach. Die typischen Sägezahndächer thronten meist auf allen Gebäuden, in denen gestaltet, produziert, gefertigt oder repariert wurde.

Einleuchtend! Tageslicht am Arbeitsplatz

Tatsächlich bietet ein Sheddach den Vorzug, viel natürliches Tageslicht in das innere eines Gebäudes zu lenken, ohne dass es künstlicher Ausleuchtung bedarf oder aber die Grundfläche des Gebäudes dafür ausgeweitet werden müsste. Wird ein Sheddach nach Norden ausgerichtet, bietet es tagsüber zudem vollkommen blendfreies Licht ohne jeden Schlagschatten. Gleichzeitig wird die direkte Sonneneinstrahlung minimiert, was wiederum ein unerwünschtes Aufheizen der Innenräume verhindert. Wenn es auf hohe Lichtausbeute ankommt, können Sheddächer auch in andere Himmelsrichtungen geplant werden. Dabei ändert sich die Ausrichtung der einzelnen Dachaufbauten, auch Reiter genannt. Diese bestehen aus einer steilen Fensterfläche und einer schrägen Dachfläche. Die asymmetrische Anordnung verhindert bis zu einem gewissen Grad, dass vorangehende Reiter Schatten auf die nachfolgenden Dachreiter werfen. Zudem ermöglicht diese Konstruktion eine weitgehend stützfreie Bauweise, da sie selbsttragend ausgelegt ist. Vorteil: keine störenden Pfeiler und Säulen im darunter liegenden Arbeitsbereich. Die steil aufragenden Elemente der Dachreiter sind bei Sheddächer regelmäßig lichtdurchlässig konzipiert. Bei vollständiger Überdachung kann so die gesamte Grundfläche eines Gebäudes ausgeleuchtet werden.

Innenaufnahme der Halle 605 in der zukünftigen MOTORWORLD Manufaktur Berlin

In einer weiteren Steigerung können auch Teile der flachen Dachbahnen mit Glaselementen oder Oberlichtern ausgestattet werden, was für eine zweiseitige Belichtung der darunter liegenden Flächen sorgt. Wenn zusätzlich Fenster in die Giebelflächen eingelassen werden, erhält man schließlich Lichtverhältnisse, die dem Arbeiten unter freiem Himmel nahe kommen. Jedoch müssen Sheddächer auch sehr sorgfältig geplant und bautechnisch ausgeführt werden, das sie besondere Anforderungen und Statik und Abdichtung gegen Witterungseinflüsse verlangen. Natürlich ist ein modernes Hallendach, etwa aus Trapezblechen, deutlich günstiger in Planung, Produktion und Montage. Es bietet allerdings weder die genannten Vorteile, noch die besondere Anmutung eines Sheddachs.

Wir wollen auf unserem MOTORWORLD Manufaktur Areal in Berlin die Werkstatt- und Manufaktur-Gebäude mit Sheddächern ausrüsten. Ihr praktischer Nutzen bei der täglichen Arbeit und ihre besondere Ästhetik haben uns überzeugt – entgegen aller Flachdachgleichmacherei. Wenn Sie eine unserer Hallen als Mieter nutzen, müssen Sie ihren Arbeitsrhythmus dennoch nicht an das Tageslicht anpassen. Selbstverständlich werden wir unsere Gebäude auch mit künstlichen Lichtquellen ausstatten, welche das Arbeiten im Herbst wie im Winter ermöglicht. Und notfalls auch bis in den späten Abend – wenn Sie es wünschen. Nur das Mondlicht, welches durch das Sheddach in Ihre Werkstatt oder Manufaktur dringt, dürfte Sie sanft dann erinnern, auch mal Feierabend zu machen.

Außenaufnahme der Halle 605 in der zukünftigen MOTORWORLD Manufaktur Berlin

Informieren Sie sich hier über weitere Aspekte zu unserem Areal und Gebäuden der MOTORWORLD Manufaktur Berlin.