Lesetipp: Classic Trader, Ausgabe 3-2018

Wenn wir heute einmal nicht unseren eigenen Motorworld Bulletin, sondern das aktuelle Classic Trader Magazin zur Lektüre empfehlen, hat das einen Grund: die fantastische Fahrzeugauswahl zum Saisonstart ..

Gelungene Kombi: Classic Trader Magazin in Print und Digital

2.100 attraktive Fahrzeug-Offerten hat das Classic Trader Team in die aktuelle Ausgabe von Heftnummer 3-2018 gepackt. Sorgsam ausgewählt und wohlsortiert nach Herstellern in alphabetischer Reihenfolge ist das ein sehr gelungenes Kompendium zum Saisonstart. Und das Durchblättern ein Genuss. Hilfreich: bei näherem Interesse ist die Online-Detailrecherche über die CT-Webseite ein Kinderspiel. Zahlreiche Bilder und Beschreibungen grenzen das begehrte Suchobjekt aussagekräftig ein. Gewiss, andere Oldtimer-Publikationen haben die intelligente Verbindung von Print und Online auch längst entdeckt. Classic Trader aber hat in kurzer Zeit eine überzeugende Kombi auf die Beine oder besser, die Räder, gestellt. Uns gefällt´s! Nur am Rande sei noch erwähnt: dass wir das aktuelle Editorial haben beisteuern dürfen, war uns ebenso ein Vergnügen! Nun lesen Sie am besten selbst. Viel Spaß!

Editorial zum Classic Trader Magazin 03/2018

Hier geht es zur Webseite: www.classic-trader.com

21. April 2018: Hurricanes in der Manufaktur

Kultur. Live. Mit Sir Waldo Weathers in der Motorworld Manufaktur Berlin

Nach dem grandiosen Eröffnungskonzert von Sir Waldo Weathers und seiner James Brown Show, das am 3. März in der Alten Schmiedehalle stattfand, geht es nun mit den Hurricanes in die nächste Runde!

Sir Waldo Weathers mit seiner Band in der Motorworld Manufaktur Metzingen
Sir Waldo Weathers in der Motorworld Manufaktur Metzingen

Rock’n Roll seit Jahrzehnten

Viele Künstler und auch das aktuelle Musikbusiness sind durch die Musik, die zu Beginn der 50er Jahre in Memphis ihren Anfang nahm, geprägt. Seit über 30 Jahren bringen die „Hurricanes“ nun auch schon diese Musik mit 100-prozentiger Leidenschaft auf die Bühne.

Die Hurricanes bringen die Motorworld Manufaktur Metzingen zum Kochen

Dementsprechend freuen wir uns, die „Alten Herren“ in unserer „Alten Schmiedehalle“ empfangen zu dürfen – freuen Sie sich auf  pure Musikunterhaltung in der einzigartigen Atmosphäre der Motorworld Manufaktur Metzingen. Dabei sein werden: Hits der 50er, 60er, 70er Jahre;  diverse Rock,n Roll und Merseybeat Songs, sowie Flowerpower, 70er, Surfmusic und einige gefühlvolle Balladen.

Echter Sound und mehrstimmiger Gesang

Motorworld Manufaktur Metzingen Konzert die Huricanes
Starke Bühnenshow – die Hurricanes

Es wird mit Recht behauptet, dass sie eine der coolsten Oldie-Bands im Südwesten sind. Wer die „alten Herren“ schon live gesehen hat, versteht, warum man sagt „Rock’n Roll hält jung“. Mit vielen Stars aus dieser Zeit wie die Tremeloes, Smokie, Mamas & Papas, Scott McKenzie, Lords, Searchers – um nur einige zu nennen – standen die Hurricanes gemeinsam auf der Bühne. Diese Erfahrung kann man ihnen praktisch von den Lippen ablesen, oder – besser hören!

Der Beginn des Konzertes ist  um 20:00 Uhr – Einlass ab 19:00 Uhr.
Karten bekommen Sie im Kartenvorverkauf oder gleich HIER.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von

Sabine Schreiber Fotografie
Hurricanes – Oldieband

Runter mit den Abdeckungen und raus aus der Garage!

Der schnelle Weg zum Motorworld Event: finden Sie alle Informationen im Motorworld Bulletin Sonderheft

Hier im Motorworld Bulletin findet man sie – zusammengefasst, übersichtlich und für uns Oldtimerfans, die des Lesens gerade noch so mächtig sind, auch noch in der richtigen Reihenfolge: die Messen und Veranstaltungen der Motorworld für die Saison 2018. Finden Sie hier Informationen, weiterführende Links und Anmeldeunterlagen. Ob Sternfahrt zur Motorworld Classics Bodensee oder  Teilnahme an der Motorworld Historicar 2018: das Bulletin Sonderheft hilft weiter.

Notfalls lassen Sie es sich vorlesen…

Motorworld Sonderheft Messen und Veranstaltungen

„Wann, wenn nicht jetzt?“ Motorworld Termine 2018!

Elvis Presley hatte einen BMW 507. Eine Freude, ihn auf der Motorworld Classics zeigen zu dürfen

Mittlerweile ist das Motorworld Portfolio so gewachsen, dass sich das Oldtimer- und Autojahr 2018 problemlos nur mit eigenen Anlässen und Veranstaltungen bestreiten ließe. Wir haben einen Blick in unseren Kalender der Motorworld Termine geworfen. Schauen Sie mit hinein!

Ein neuer Standort, Messen & Events

Stammhaus aller Aktivitäten der Motorworld Group ist bekanntlich bereits seit 2009 die Motorworld Region Stuttgart auf dem ehemaligen Landesflughafen in Böblingen. Hier lohnt immer ein Besuch, denn das Areal ist seit seiner Eröffnung beachtlich gewachsen und hat viele Attraktionen hinzugewonnen. Im Sommer diesen Jahres kommt nun ein zweiter Standort hinzu: die Motorworld Köln – Rheinland öffnet ihre Tore. Dies verkündete Andreas Dünkel, Vorsitzender der Motorworld Group Anfang 2018. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Köln-Butzweilerhof können Besucher, Gäste und Kunden dann auch mobile Leidenschaft in NRW erleben. Glasboxen für Sammlerfahrzeuge, Händler, Werkstätten und Shops, stilgerechte Tagungs- und Eventflächen, vielfältige Gastronomieangebote sowie das neue „V8 Hotel Köln @Motorworld“ laden ab Juni 2018 zum Aufenthalt ein. An Motorsportfreunde ist in besonderer Weise gedacht: mit der Private Collection vom siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher wird die weltweit bedeutendste private Motorsport-Sammlung erstmals als Dauerausstellung der Öffentlichkeit zugängig gemacht. „Es ist uns eine Ehre und große Freude, dieses wertvolle Zeugnis wahrer mobiler Leidenschaft in der Motorworld Köln – Rheinland beherbergen zu können!“ sagte Andreas Dünkel zu diesem Coup.

Motorworld Termine quer durch die Republik

Wer gerne „on the road“ ist, findet auch andernorts zu uns. In 2018 sind die Teams der Motorworld mit ihren Projekten auf so vielen Messen wie nie zuvor präsent. Teilweise gestalten wir diese Messen sogar selbst. Am 22. April lädt die Motorworld am Heimatstandort Böblingen zum beliebten Saisonauftakt. Oder kommen Sie nach München am 29. April zum 5. markenoffenen Treffen für Old- & Youngtimer, US Cars, Motorräder und Supercars, in die Motorworld München, Lilienthalallee 29. Der Eintritt ist frei. Dort findet auch der 3. internationale Preservation Concours für original erhaltene und unrestaurierte Fahrzeuge statt.  Unser Event-Team durfte auch der früher recht bekannten Regionalmesse HistoriCar Duisburg zu neuem Leben verhelfen. Die Messe auf dem ehemaligen Zechengelände des Landschaftsparks Duisburg Nord findet als Motorworld HistoriCar Duisburg am 5. und 6. Mai in einer neuen Auflage statt. Nahtlos weiter geht es am Bodensee vom 25. bis 27. Mai in der Messe Friedrichshafen mit der Motorworld Classics Bodensee. Kenner merken: auch hier ändert sich der Name. Die Messe war vormals als Klassikwelt Bodensee weit über die südlichen Grenzen hinaus bekannt. Vom 5. bis 7. Oktober 2018 ist wieder in Berlin Showtime: die Motorworld Classics Berlin startet erneut auf dem Messegelände unter dem Funkturm. Dazwischen gibt es zahlreiche Events an den verschiedenen Motorworld Standorten – einfach in den Event-Kalender schauen, Link anbei.

Auch wir in den Motoworld Manufakturen Berlin und Metzingen haben in 2018 einiges vor. Natürlich sind wir in diesem Jahr in erster Linie noch mit Bau und Sanierung unserer Objekte beschäftigt, aber erstes „automobiles Leben“ hält bereits Einzug. Und wir werden auch wieder auf die Insel in Berlin und die Schmiedehallen in Metzingen einladen. Versprochen! Einfach dran bleiben und unser Magazin im Blick behalten.

Hier die drei Top-Links zu dieser Nachricht:

www.motorworld.de
www.preservation-concours.com
http://www.motorworld.de/events/

Ein Hoch auf die Manufaktur: Land Rover baut eine V8-Kleinserie des Defenders

Motorworld Manufaktur blickt über den Tellerrand: der neue limitierte Land Rover Defender V8

Die Manufaktur macht´s möglich: anlässlich des 70. Geburtstags der britischen Gelände-Ikone Defender legt Land Rover eine V8-Kleinserie als Sammlermodell auf. Es ist der schnellste Serien-Defender aller Zeiten.

405 PS im Land Rover Defender. Cheerio!

Motorworld Manufaktur geht ins Gelände - mit dem Defender V8

Sie laufen nicht schnöde vom Fließband, sondern entstehen in feiner britischer Handarbeit in der „Special Vehicle Division“ von Land Rover: die 180 Sonderfahrzeuge zum 70. Geburtstag des „Landy“. Unter der Haube des Jubilars kommt ein klassischer 5,0-Liter-Saugmotor V8-Benziner zum Einsatz. Und der entfaltet 405 PS, die ein Drehmoment von 515 Newtonmeter auf die Kurbelwelle wuchten. Damit soll eine Beschleunigung von 5,6 Sekunden auf 100 Stundenkilometer möglich sein. „That´s quick!“
Die Höchstgeschwindigkeit ist allerdings bei knapp über 170 km/h abgeregelt. Mehr wäre mit dem Jahrzehnte alten Starrachsen-Konzept fahrdynamisch wohl jenseits des Grenzbereichs. Doch die Manufaktur der LR-Spezialfahrzeuge hat verstärkte Bremen und ein Handling Paket auf das Fahrzeug abgestimmt. Der Kraftfluss wird zudem auf der Höhe der Zeit durch eine Achtgangautomatik aus dem Hause ZF reguliert. Dazu gibt es 18-Zoll Leichtmetallräder. Ein stimmiger Mix.

Der V8 Motor im neuen limitierten Land Rover Defender

Handwerkskunst im Interieur und die Qual der Wahl

Der Innenraum des neuen Land Rover Defender V8

Auch im Innenraum wurde auf eine gefällige Mischung aus archaischer Defender-Anmutung mit feinem Windsorleder kombiniert. Das passt genauso wie die Sportsitze von Recaro. Nun aber wird es schwierig: für den Käufer. Denn er muss sich erst einmal für einen der beliebten Radstände entscheiden. Den 90er oder den 110er Defender? Und hiernach stehen acht Serienfarben zur Auswahl – jeweils mit einer Kontrastfarbe des Daches zu kombinieren. Wer jetzt noch an den Anbauteilen feilt, kann sich das ein absolutes Unikat zusammenstellen. Das ist dann wohl die Krone der Manufaktur. Die allerdings hat ihren Preis: ab 150.000 Pfund startet der Master-Defender. Günstiger geht es da vermutlich nur mit einem eigenen „Autobiography-Landy“, den man sich in den eigenen vier Schrauberwänden mit viel Liebe und Arbeit zusammenstellt. Auch in dieser Kombination entstehen bekanntlich bemerkenswerte Allradler. So oder so – ein Hoch auf die Manufaktur!

405 PS im Land Rover Defender - das wäre ein Motorworld Manufaktur Dienstwagen

Sollte es Ihnen noch an den passenden Manufaktur-Räumen mangeln, melden Sie sich bei uns. Wir können helfen – in Berlin, wie auch in Metzingen:

…in den Motorworld Manufakturen.

Bildquelle: Land Rover > Herstellerseite

Aufgeschlagen! 2018 startet mit neuen Motorworld Bulletins

Motorworld Manufaktur: ein Platz zum Schrauben und Leben

Die Ausgaben 55 und 56 liegen vor. Nicht am Kiosk. Sondern hier im Netz. Stöbern Sie in unserem kostenfreien E-Paper, dem Motorworld Bulletin.

Stories, News, Bildergalerien und Videos!

Es soll ja Leser geben, die drucken sich den Motorworld Bulletin regelmäßig aus und heften ihn sorgfältig ab, bevor sie ihn lesen. Kann man natürlich so machen. Muss man aber nicht. Denn alle Ausgaben des Bulletins sind im Web-Archiv zum kostenfreien Download hinterlegt. Und dann gibt es ja noch die Bildergalerien und vielen Videos. Ausdrucken ist da vielleicht doch nicht so passend?

„History, Speed, Lifestyle“

Wir starten eine kleine inhaltsschau durch die aktuellen Ausgaben: kennen Sie die Rundfahrt „100 Miles of Amsterdam?“. Ehrlich gesagt, wir bislang nicht. Dass man aber auch im Dezember Spaß mit seinem Oldtimer haben kann, zeigt diese Reportage. Und in Kanada steht derzeit eine „Auto-Farm“ zum Verkauf – mit 350 Klassikern. Muss man gesehen haben. Ein Gebot kann man sich ja immer noch noch überlegen. Gebot an sich ist jedoch ein gutes Stichwort: Bulletin Nummer 55 veröffentlicht eine Liste mit den stärksten Auktionsergebnissen des Jahres 2017. Auf Platz 1: mal kein Ferrari. Sieh an! Sondern der legendäre Aston Martin DBR, 1/1 aus dem Jahre 1956. Zugeschlagen von RM / Sothebys für unglaublich 22,5 Millionen US-Dollar. Auch das Auktionsjahr 2018 wirft seine Schatten, besser Fahrzeuge, voraus. Sehen Sie die Highlights der anstehenden Scottsdale Auktionen im Video!

Motorworld Veranstaltungen

In Ausgabe 56 des Motorworld Bulletins blicken wir auf besondere Fahrzeug-Pretiosen, zum Beispiel Maserati Mexiko, Hispano-Suiza K6 Berline Pillarless und Alvis Speed 20 SD Cabriolet. Danach gibt es einen Rundgang durchs neu gestalteten Lamborghini Museum in Sant’Agata und eine Vorstellung des neuen Ford Mustang Bullit. Und wer genau liest, entdeckt noch zahlreiche Hinweise auf anstehende Motorworld Veranstaltungen in diesem Jahr. Kurz gesagt: auch hier steht viel Neues an. Wir präsentieren in Kürze die wichtigsten Termine. Lesen Sie nun erst einmal selbst.

Hier geht es zu Ausgabe 55.

Und hier liegt Motorworld Bulletin Nummer 56 für Sie bereit.

Bestes zum Jahresstart – 9:11 Magazine by Porsche

Das Porsche Magazin spricht über Mut - wie auch die Motorworld Manufaktur Berlin ein mutiges Projekt ist

Liebe Motorworld-Manufaktur Freunde in Berlin, Metzingen und anderswo: das neue Jahr ist schon drei Wochen alt – und wir sind kaum dazu gekommen, Euch einen guten Start zu wünschen. Hier also nachgeholt! Wir gehen 2018 schon mit Vollgas an, haben enorm viel vor und legen hier in unserem Magazin virtuell mit bildmächtigem Porsche – Mut los. Schlüssel links, Gas rechts – unsere kleine Filmempfehlung zum Aufwachen und Durchstarten!

2018: mit viel Mut, Kraft und Passion!

Wer die Jahreswende nicht in der heimischen Garage durchgeschraubt hat oder zum Jahresstart 2018 als erstes nicht gleich zum Drehmomentschlüssel greifen konnte, für den haben wir hier etwas zum wach und warm werden: das richtig gut gemachte 9:11 Porsche Multimedia Magazin. Und dabei geht es nicht nur um den Klassiker 911. Aber wir reden gar nicht erst viel rum, sondern empfehlen Euch gleich den Start mit Episode 1:

Die Motorworld Manufaktur liest das 9:11 Magazine by Porsche

MUT! Hier geht´s lang!

Dabei ist Mut nur ein Wort, das uns beeindruckt hat. Weiter geht es mittlerweile in weiteren Episoden rund um Pur, Qualität, Zwei Welten und Sehnsucht… zu allen Episoden geht es…this way.

 

 

Bildnachweis: © http://911-magazine.porsche.com/de/

Deutschlandpremiere: Mercedes G-Klasse in der Motorworld Manufaktur Metzingen

Die Vorstellung der Mercedes Benz G-Klasse in der Motorworld Manufaktur Metzingen

Wenn es Frisches von der legendären Mercedes G-Klasse gibt, geht es meist nach Graz auf den 1.445 Meter hohen Schöckl. Das ist quasi der „Hausberg“ der G-Klasse. Und das gilt auch für den aktuellen Jahrgang mit komplett überarbeitetem Innenraum. Die internationale Pressepremiere fand jedoch in der Motorworld Manufaktur in Metzingen statt.

Mercedes Benz G-Klasse zur Pressevorstellung picture by Mercedes Benz

Manufakturarbeit: Die neue Mercedes G-Klasse

Präzise in der „kleinen“ Schmiedehalle unseres Manufaktur-Geländes. Ein Terrain mit ganz anderen Reizen als der Schöckl. Das sogenannte „Daimler TechDay-Event“ stellte in Metzingen rund 150 internationalen Medienvertretern, eingeteilt in Gruppen von je 30 Personen pro Tag, die neue G-Klasse vor. Sie ist ohne Zweifel eine Gelände-Legende und das Maß aller Dinge für viele Offroad-Fans. Obgleich sich das Aussehen des Fahrzeugs seit dem Debüt im Jahr 1979 nicht wesentlich verändert hat, hat Mercedes diesen Geländewagen scheinbar immer wieder neu erfunden. Und mit einem komplett modernisierten Innenraum und zahlreichen technischen Neuerungen vollzieht die G-Klasse nun die größte Veränderung ihrer fast 40-jährigen Geschichte.

Der Innenraum der neuen Mercedes Benz G-Klasse Motorworld Manufaktur Metzingen

Bei dem Presse-Event konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die neuen Fahrzeuge bei Ausfahrten ausgiebig testen und umsorgt vom Rauschenberger Cateringservice Fachgespräche mit den Entwicklern führen. Ambiente, Mobiliar und Setting der zukünftigen Motorworld Manufaktur Metzingen passten für diesen Anlass ideal: rustikale Industriekultur als überlebender Zeitzeuge. Die Schmiedetechnik am Fluß Erms geht sogar auf das Jahr 1859 zurück. Heute entsteht hier in den alten Hallen und Gebäuden mit der Motorworld Manufaktur Metzingen ein neues Schrauberparadies. – Wir freuen uns über ein ausgesprochen positives Feedback von Daimler wie auch den anwesenden Medienvertretern.

Übrigens…

Mercedes G-Klasse auf dem Gipfel - mit neuer Innenausstattung auf dem Schöckl

mit 1.445 Metern ist der Schöckl bei weitem nicht der höchste Gipfel in den Alpen. Und dennoch ist der Grazer Hausberg speziell unter Geländewagen-Fans berühmt wie berüchtigt. Seit vielen Jahren nutzt das Mercedes-Benz Werk unweit der Produktionsstätte der G-Klasse dort eine extrem herausfordernde Teststrecke.

Mehr Informationen zur neuen Ausstattung der Mercedes-Benz G-Klasse gibt es hier!

Manufaktur Rolls-Royce zum Zweiten!

Der Rolls-Royce Silver Shadow der Motorworld Manufaktur - ein rostiges Kunstwerk

Wir gestehen: Auch wir können uns der Faszination eines Rolls-Royce nicht entziehen. Ok, für den großen Phantom hat unser Budget nicht gereicht, aber ein 1978er Silver Shadow II ist auch ein schöner Klassiker. Und große Kunst!

Der Rost gehört dazu

Rostiger Rolls-Royce Silver Shadow - bei der Motorworld Manufaktur zu finden

Und das meinen wir so. Vermeintliche Connoisseurs mögen sich nun zwar irritiert abwenden. Doch wir legen nach: Sie werden keine Blechpartie ohne Rost an unserem Royce finden! Dennoch läuft unser Silver Shadow ganz ordentlich. Wie das zusammen geht, bleibt vorerst sein und unser Geheimnis. Seinem Charme jedenfalls konnten wir nicht widerstehen. Und so haben wir ihn – ganz ohne vorherige Kaufabsicht – auf den Oldtimertagen Fürstenfeldbruck  erstanden. Unser Berliner Veredler Uwe Graf hat noch auf der Berliner Oldtimermesse Motorworld Classics unser Logo aufgebracht und so nennen wir jetzt einen formidablen Werbeträger unser eigen.

Nachtarbeit: Uwe Graf aus der Motorworld Manufaktur veredelt den Rolls-Royce Silver Shadow auf der Motorworld Classics 2017
Von automobilem Hochadel und dennoch keineswegs elitär. Passt er doch perfekt zu unserer Motorworld Manufaktur – oder nicht?

Arbeitseinsatz: Uwe Graf aus der Motorworld Manufaktur veredelt den Rolls-Royce Silver Shadow auf der Motorworld Classics 2017

Also, wenn das kein Kunststück ist…

Heißes Thema in der Oldtimer-Szene: „Echt oder gefälscht?!“

Bühnendiskussion auf der Motorworld Classics Berlin: Alexander Gregor, Martin Stromberg, Peter Deuschle, Dr. Götz Knoop, Ansgar Klein vlnr.

Absolut authentisch oder frecher Fake? Diese Frage stellt sich für viele Oldtimer-Kaufinteressenten nicht nur mehr nur bei Hochpreis-Klassikern wie Vorkriegs-Bugatti, Alfa Romeo GTA oder Porsche RS. Auch „Brot-und-Butter Autos“ sind betroffen. Eine Diskussionsrunde mit Experten suchte auf der dritten Motorworld Classics Berlin nach Klarheit. Und fand im Palais am Funkturm Ratschläge für Kaufinteressenten und Oldtimer-Liebhaber …

Diskussionsrunde Motorworld Classics Berlin mit Deuschle, Stromberg, Koop, Klein und Gregor

„Von ehemals 24 gebauten Mercedes-Benz SSK sind noch 123 existent.“

Wohlgemerkt: das gilt zum jetzigen Zeitpunkt. Vielleicht kommen in den nächsten Jahren noch ein paar dazu. – Was immer wieder gerne als das Paradebeispiel für das heiße Thema „gefälschte Fahrzeuge“ angeführt wird, beschreibt ein Phänomen, welches mittlerweile längst nicht mehr nur das Hochpreissegment betrifft. „Gefährdet sind praktisch alle Baureihen unterschiedlicher Hersteller, die attraktive und begehrte Top-Modelle hervor brachten“, stellte Peter Deuschle, Gutachter für klassische Fahrzeuge anlässlich einer Podiumsdiskussion auf der diesjährigen Motoroworld Classics Messe Berlin gleich zu Beginn der Expertenrunde klar. Alexander Gregor von der Motorworld Manufaktur moderierte die Diskussion am Freitag, den 6. Oktober und holte sogleich Martin Stromberg, geschäftsführenden Gesellschafter von Classic Data in den Kreis: „Grundsätzlich reden wir bei der Oldtimerei unverändert um ein seriöses Hobby. Leider nur haben die Wertsteigerungen von gewissen Fahrzeugen zu viele Menschen mit zu viel Geld auf den Plan gerufen, die von der eigentlichen Materie wenig bis gar keine Ahnung haben. Das ruft dann leider Betrüger auf den Plan, was wiederum der gesamten Szene schadet.“ Denn auch besonders beliebte Fahrzeuge im unteren Preissegment fielen Fälscher zum Opfer: etwa Golf I GTI oder NSU Prinz vs. TT.

Beachtliche Bandbreite von Schäden

Der komplette Identitätswechsel eines Fahrzeugs dokumentiert dabei allerdings bereits einen Fall, der von erheblicher krimineller Energie zeugt. Am anderen Ende des Spektrums stehen schlicht unwahre Zustandsbeschreibungen, gefälschte Wartungseinträge, verschleierte Modifikationen oder auch Manipulationen am Tachometer. Bewusst vorgenommen sind dies eindeutig keine Kavaliersdelikte, sondern Handlungen, die auf Betrug ausgelegt sind. Hieraus resultieren letztlich Vermögensschäden, weil die Abweichung vom tatsächlichen Zustand sich ganz ganz erheblich in harten Euro auswirken kann. Die Bandbreite reicht dabei von einigen Hundert oder Tausend Euro bis hin zu siebenstelligen Beträgen – je nach Objekt und Ausmaß der Fälschung. Eine Zeche, die der gutgläubige Käufer zahlt. Und im Falle des bösen Erwachsene, nach Schlichtung oder langwierigem Rechtsstreit manchmal auch vom Verkäufer oder Händler mit zu tragen ist.

Man darf alles verkaufen, solange …

Wie also damit umgehen? Ansgar Klein, geschäftsführender Vorstand vom Bundesverband freier Kfz-Händer e.V., formulierte seine Händlersicht so: „Man darf grundsätzlich alles verkaufen, muss es nur richtig beschreiben.“ Dazu gehöre dann auch, etwaige „Identitätsprobleme“ klar zu benennen. „Ich kenne eigentlich niemanden, der sich über einen unechten Alfa Romeo GTA oder Junito mit 2,0-Liter Motor beschwert, solange der Eigentümer damit offen umgeht“, stimmte Stromberg zu. Doch wenn diese Ehrlichkeit fehle, befinde man sich inmitten des Problems. Das bloße H-Kennzeichen oder ein einfaches technisches Gutachten reiche im Ernstfall kaum aus, die exakte Identität des Fahrzeugs zweifelsfrei zu bestimmen, entgegnete Dr. Götz Knoop, Automobil-Jurist und DEUVET Vizepräsident. Wenn dann noch mit gehöriger krimineller Energie Fahrzeugpapiere, ganze Historien, wesentliche Teile, Identnummern und am Fahrzeugrahmen eingeschlagene Typnummern gefälscht werden, wird es selbst für ausgewiesene Experten einer Baureihe gelinde gesagt anspruchsvoll. Immer wieder sollen auch so geklaute Fahrzeuge nachträglich mit einer „ blitzsauberen“ Fahrzeuggeschichte ausgestattet werden, um sie dann wiederum vermeintlich ohne Rechtsmangel veräußern zu können. Ganz nebenbei berge dies eine weiter Gefahr: „Wer wissentlich ein solches Auto erwirbt und fährt, ist noch lange nicht der rechtmäßige Eigentümer“ sagt Knoop. Hier drohe die nachträgliche Herausgabe als nachträgliches Risiko. Bei bekannt gewordenen Totalfälschungen könne zudem die Fahrzeugzulassung auf dem Spiel stehen.

Drum prüfe, wer sich bindet. Gründlich!

Wie aber kann man sich als Käufer denn vor Fahrzeugschwindel und handfestem Betrug wehren, wollte Alexander Gregor wissen. Hier war sich die Runde schnell einig: Je attraktiver das Fahrzeug und Angebot, desto mehr Vorsicht sei angezeigt. Die Kurzformel lautet: „Kritisch sein, alles prüfen und viel Recherchieren!“ Die Einschaltung eines unabhängigen Gutachter ist empfehlenswert – natürlich vor dem Kauf! Und Achtung: die Gutachter-Bezeichnung ist nicht gesetzlich geschützt. Idealerweise wendet man sich an einen vereidigten, vielleicht sogar öffentlich bestellten Gutachter, der einen entsprechenden Ruf genießt und diesen kaum verlieren möchte. Dabei nicht nur auf die technische Überprüfung des Fahrzeugs achten. Die akribische und gern auch mehrfache Überprüfung der absoluten Übereinstimmung von Fahrzeug und Papieren (Sichtwort: Tippfehler bei Fahrgestellnummern o.ä.) ist ein weiteres Muss beim Check vor dem Kauf. Auch eine Überprüfung von Fahrzeugen in Fahndungsdatenbanken helfe, ein Auto ohne Rechtsmangel zu erwerben. Ein guter Verkäufer sollte hierbei immer helfend zur Hand gehen und selbst für Transparenz sorgen. Auch er schützt sich damit vor späterer Haftung und Regress. Ein guter Händler weiß sowieso: bei überschnellem Handeln folgt auf den Kaufrausch zumeist die Kaufreue. Wenn dann noch Sachmängel im Raum stehen, ist der Rechtsstreit programmiert. Martin Stromberg hat einen abschließenden Appel an die gesamte Szene: „Betrachtet alte Autos wieder mehr als Hobby, denn als Investment. Damit ist allen geholfen.“

Sogar denjenigen, die sich auf dem Oldtimer-Olymp umsehen dürfen, wie etwa bei besagten SSK-Modellen…


Das Thema interessiert eine Menge Leute rund um die Oltdimerei. Wohl auch deswegen wurde der Bericht mittlerweile von drei anderen Magazinen veröffentlicht: