Bild des Tages: ab jetzt wird geschraubt

Getreu unserem Motto „Schrauben verbindet“ haben wir hier den nächsten Projektschritt vorbereitet: die Queranker und Flachverbinder unserer „Alten Härterei“. Gestrahlt, grundiert und zur Montage bereit.

Wir sind in der Aufbauphase:

Die Sanierung der historischen Sheddachhalle nimmt im besten Wirtsinn Strukturen an. Wir stellen die alte Dachstruktur mit der charakteristischen „Sägezahn-Optik“ wieder her und verwenden dabei viel des alten Materials.
Sorgsam gereinigt, gestrahlt, grundiert und lackiert warten die Metallverbinder nun auf ihren Einsatz. Und auf die neuen Metallschrauben, welche die Konstruktionselemente miteinander verbinden.

Baubeginn an der Alten Härterei: die Berliner Manufaktur-Neuigkeit zum 1. Mai

Die Alte Härterei in der Motorworld Manufaktur Berlin nimmt Form an Baubeginn in Berlin

Auf dieses Datum haben wir gewartet. Denn getreu dem Motto, dass der „Mai alles neu macht“, haben wir diesen Tag als offiziellen (Auf-) Baubeginn an der Alten Härterei auf unserem Inselareal gewählt. Das Entkernen der historischen Sheddachhalle ist nun endlich abgeschlossen und wir gehen zum „erbaulichen“ Teil über.

Gut bedacht – die halbe Miete

Und da dieser Baustart nun nicht vollkommen unangemeldet über uns hereinbrach, konnten wir sogar unser Technik-Team – leider ohne die vielbeschäftigten Architekten – zu einem kleinen Gruppenfoto vor die Härterei bitten. „Ab jetzt wird aufgebaut“, stellt Alexander Gregor, Projektleiter der Motorworld Manufaktur Berlin (re.) anlässlich dieser Zusammenkunft fest. „In den kommenden Monaten werden wir aus der Alten Härterei der ehemaligen Auto-Union Werke Berlin das Aushängeschild unserer Manufaktur-Insel machen.“

Für diese Perspektive war jedoch eine immense Vorarbeit nötig. Denn das abgängige Dach der Alten Härterei mit seinen typischen, baustatisch aber aufwändigen Sheddach-Reitern, hatte nicht nur einen, sondern unzählige Schäden. Wasser lief praktisch überall in die alte Fertigungshalle. Da macht es nun wirklich keinen Unterschied, dass es jetzt ganz fort ist. Im Gegenteil: der Neuaufbau sollte nun ohne Zwischenfälle möglich sein. Planer wie Handwerker haben dafür in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet.

Unzählige Detailplanungen vor Baubeginn

Christian Gurbicz, technischer Leiter des Manufaktur-Projektes Berlin (li.) beschreibt die anstehenden konkreten Schritte: „Derzeit sanieren wir die rund 100 Jahre alte Tragstruktur aus massiven Eisenträgern. Wie bei einer Fahrzeugrestauration ist hier Sorgfalt gefragt. Die Neueindeckung des weitläufigen Sheddaches haben wir bereits beauftragt. Unzählige Detailplanungen und Abstimmungen mit den Denkmalbehörden gingen dieser Vergabe voraus. Schließlich wollte bei der besonderen Dachstruktur alles gut bedacht sein – sprichwörtlich. Mit unserem Architektenteam AO Architekten & Organisation um Stephan Vieweger kamen wir dabei allerdings erfreulich zügig voran.“ Auch Micha Hagel (Mitte), der das Projekt aus dem Motorworld Hauptquartier in Schemmerhofen leitet, ist zuversichtlich: „Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt, haben wir hier in der Alten Härteres bereits im Sommer ein neues Dach über dem Kopf.“

In diesem Sinne hoffen wir auf einen sonnigen Mai, der seinem Ruf im besten Sinne alle Ehre macht und den gewünschten Sommer einleitet. Sie wollen noch einmal einen Blick auf die Alte Härterei im Urzustand werfen? Dann folgen Sie diesem LINK.

Interesse an Räumen im 1. OG der alten Härterei? Melden Sie sich jetzt mit Ihrer Idee und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besichtigungstermin.

Monet oder Motorworld?

Monet malte den Garten in Giverny - die Motorworld Manufaktur Berlin vergleicht die Brücken

Giverny oder Berlin? Wir wollen hier nicht als Kunstbanausen auftreten, doch irgendwie erinnert uns dies Motiv der denkmalgeschützten Inselbrücke zum Areal der Motorworld Manufaktur Berlin an die weltberühmte Szenerie der japanischen Brücke über den Seerosenteich im Garten von Giverny. Gemalt etwa 1899 vom französischen Meister-Impressionisten Claude Monet.

Anmutung und Farben ähneln einander.

Sogar die Seerosenblätter stimmen. Dicht an dicht bedecken Sie das grünlich schimmernde Wasser. Ist das nicht identisch? Nein, unser Foto entstand auf dem Gelände der Motorworld Manufaktur Berlin ganz ungeplant an einem Spätsommertag im Jahr 2017. Wir haben von Osten aus fotografiert. Claude Monet malte die eigens für ihn gebaute japanische Brücke in seinem Seerosengarten in Giverny von Westen aus. Seine Brücke ist geschwungen, unsere gerade. Und doch ist es ein Thema: der Brückenschlag über Wasser, mit unzähligen Seerosen darunter. Eingerahmt von grünem Laub.

Die Konstrukteure der gut zwanzig Meter langen einspurigen Brücke dürften sich dennoch kaum vom französischen Impressionisten Claude Monet inspiriert haben lassen. Ihnen ging es vielmehr darum, eine Querung über den sogenannten „westlichen Anzugsgraben“ zu schlagen. Mit einer Brücke, die durchaus imstande war, beladene Fuhrwerke und Fahrzeuge zu tragen. Daher kam auch keine geschwungene Form, sondern nur eine gerade Fachwerkbrücke mit ebener Durchfahrt in Betracht. Entsprechend stabil mussten die seitlichen Stützkorsette des Überbaus ausgeführt werden. Auch kommt unsere Brücke ohne Mittelunterstützung aus. Das bedeutet, dass die Lasten auf der Fahrbahn vom Überbaue, dem Fachwerk an den Unterbau und von dort direkt in die Widerlager am Erddamm geleitet werden.

Die historische Brücke als Zufahrt zur Motorworld Manufaktur Berlin ist sehenswert
Motorworld Manufaktur Berlin:  Zufahrt über die historische Brücke

Dass dieser Brückenschlag vor über 100 Jahren ausgesprochen kunstvoll gelang, freut uns heute umso mehr. Auch weil die eiserne Konstruktion mit ihrer Ästhetik ein authentischer Zeitzeuge und nicht zuletzt wunderbares Entree zu dem Gelände der zukünftigen Motorworld Manufaktur Berlin ist.

„Neuer Brückenschlag“

Die Jahrzehnte sind an dem Bauwerk natürlich nicht spurlos vorübergegangen: obwohl die Brücke aus der guten alten Zeit solider wirkt, als manch moderne Brückenquerung aus Beton, trägt sie trotz der bereits erfolgten Sanierung nur 16 Tonnen – dementsprechend arbeiten wir mit Hochdruck an anderen Überfahrten, so dass während der Bauphase auch schwere Lkw auf das Inselareal gelangen. Damit wird es uns gelingen, die historisch wertvolle Brücke zu erhalten.

Sollten Sie also später einmal die Motorworld Manufaktur Berlin besuchen, werden Sie unweigerlich über diese Brücke kommen. Und wenn Sie dann über das Inselareal unserer Motorworld schlendern und ganz plötzlich an Claude Monet und seinen Garten in Giverny denken, dann wissen Sie warum.

Attika! Attika!

Baufortschritt Motorworld Manufaktur Berlin Attika

Es klingt wie ein historischer Kampfruf: Attika! Doch die vom griechischen „Attos“ stammende Bezeichnung beschreibt vielmehr die „über dem Kranzgesims befindliche Abschlusswand zur Verdeckung des Daches“. Aha. Da darf man fragen: ist das also alles nur Fassade?

Substanz statt Fassade

Von wegen! Denn das massive ehemalige Verwaltungsgebäude der Auto-Union AG Berlin steht bereits auf unserem Motorworld Manufaktur Gelände. Und das seit über einem Jahrhundert. Dieses Haus hat viel erlebt. Hier gaben sich ehemals Konstrukteure, Arbeiter und Händler die Klinke in die Hand und bauten Berliner DKW-Automobile, die direkt hinter diesem Gebäude produziert wurden. So sind beispielsweise alle DKW F5 „bei uns“ in Spandau gefertigt worden. – Das ist nicht nur für unser zukünftiges Schrauberdorf eine willkommene historische Tatsache.

Doch Vergangenheit verpflichtet bekanntlich. Und so sanieren wir jetzt auch diesen Gebäudekomplex – wiederum denkmalgerecht. Die alten Ziegelwände sind bereits größtenteils freigelegt und gereinigt. Es folgt die Verkleidung der Dachabschlüsse – passend zu unserem Materialempfinden aus Stahlblech. Dem folgen dann die farblichen Anpassungen der Tore und restlichen Wände sowie ein ein neues Fugenbild.

Metallbau an der Motorworld Manufaktur - die Attika kommt an ihren Platz

Wir sind uns sicher, dass das gute alte „Gebäude 1107“ diese neue Zukunft verdient hat. Schließlich bildet es auch das Entree zu unserem Manufaktur-Inselreich. Und so spornen wir unsere Stahlbauer weiter an: „Attika, Attika!“

Mit Schwung in das Jahr 2018

Die Motorworld Manufaktur Berlin sieht einem spannenden Jahr 2018 entgegen

Liebe Manufaktur-Freunde,

das neue Jahr 2018 steht vor der Tür und wir möchten die ruhigen Tage zwischen den Jahren für ein kleines Update nutzen:  Eins vorweg: wir hatten und haben richtig viel zu tun. Und damit meinen wir nicht das schon vergangene Weihnachtsfest oder die „Restaurierung“ unseres neuen mobilen Manufaktur-Zugangs, den Rolls-Royce Silver Shadow II, wie Sie vielleicht zuvor hier in unserem Web-Magazin gelesen haben.
Nein, wir haben unsere „Insel unter Wind“. An allen Flächen und Ecken tut sich etwas. Aber bitte: lesen Sie selbst:

Mirko Schulz verstärkt die Bauabteilung

Diplom Bauingenieur Mirko Schulz verstärkt das Team der Motorworld Manufaktur Berlin

Ganz besonders freuen wir uns über einen Neuzugang im Motorworld-Manufaktur-Team: herzlich willkommen Mirko Schulz in Berlin! Mirko Schulz ist erfahrener Dipl. Ing. für den Hochbau, blickt auf 30 Jahre Berufserfahrung im Industrie- und Gewerbebau zurück und hat davon über zehn Jahre Auslandserfahrung. Herr Schulz ist bei uns in der Motorworld Manufaktur Berlin am 1. Dezember 2017 an Bord gegangen und hat die Funktion des technischen Projektleiters übernommen. Damit obliegt ihm die Koordination aller Gewerke bei der Erstellung unserer Motorworld Manufaktur. Mit anderen Worten: Mirko Schulz ist der Mann fürs Bauen. Und er stößt gerade rechtzeitig zu uns.

Denn mit dem Bauen geht es in 2018 endlich los.

So haben wir wir über ein Nachbargrundstück eine weitere Zufahrt gesichert und freuen uns gleichzeitig über eine tolle Nachbarschaft mit der Firma ISI Kfz-Technik und dem BMW-Motorradwerk. Ja, Sie lesen richtig. Durch die neue Überfahrt werden wir eine fast direkte Anbindung an das Spandauer Traditionswerk der Motorenwerke erhalten. Neben den Wurzeln zum ehemaligen Auto Union Werk auf unserem Gelände empfinden wir dies als ideale Ergänzung. Auch die benachbarten Havelwerke rücken mit dieser weiteren Überfahrt näher – eine Spandauer „Meile der Manufaktur und Mechanik“ nimmt damit Form und Gestalt an. Die weitere Zufahrt bietet uns schließlich den großen Vorteil, die Insel praktisch „von hinten“ mit schwerem Baugerät zu befahren und „vorne“ die historische Metallbrücke über den Abzugsgraben für unsere ersten Mieter und deren Kunden frei zu halten.

ISI Kfz Technik - unser direkter Nachbar in östlicher Richtung
Die Werkstatt des Kfz-Meisterbetriebes ISI – im Hintergrund die Alte Härterei

Wir sind sicher: dies wird in der Bauphase und auch darüber hinaus sehr hilfreich sein. Unser Architekturbüro CIP Architekten & Ingenieure  aus Stuttgart, das bereits seit den ersten Skizzen an Bord ist, hat bereits die Arbeit zum Ablauf und der weiteren Planung aufgenommen.

Das Insel-Entrée: großzügiger und übersichtlicher

Wer zuletzt über unser Gelände gegangen ist, dem werden vielleicht die Arbeiten an den Fassaden der Bestandsgebäude aufgefallen sein. Hier sind wir dabei, die alten Ziegelmauern frei zu legen und den Gebäuden wieder ein klassisches Antlitz zu geben. Das ist Detailarbeit, gelingt jedoch recht gut. Auch der Denkmalschutz freut sich darüber. Neu gestaltet wird im Jahr 2018 auch der Einfahrtsbereich zum Manufaktur-Gelände. Hier wird es erkennbar übersichtlicher und großzügiger.

Das alte Bürogebäude der Auto Union AG erstrahlt bald in neuem Glanz
Vorher und jetzt: der alte Klinker unter der Farbe ist schon wieder sichtbar – Fester und Tore erfahren auch noch eine Überarbeitung…
Das Haus 607 in der Motorworld Manufaktur bekommt ihr altes Gesicht: Die historischen Klinker werden freigelegt.
… genau so, wie der direkte Einfahrtsbereich zur Motorworld Manufaktur Berlin.

Alte Härterei nimmt Formen an

Für unser Bestandsgebäude auf der Insel, die Alte Härterei, haben wir nun offiziell das Architekturbüro AO Berlin engagiert. An die Alte Härterei ist zwischenzeitlich schon ordentlich Luft und Licht gekommen. Der Grund: wir haben bereits den gesamten Hallenboden sowie die Haut der Sheddach-Konstruktion entfernt sowie die notwendige Asbestentsorgung fachgerecht durchführen lssen.

Asbestsanierung und Dachentfernung abgeschlossen: es geht weiter in der Motorworld Manufaktur Berlin

Am Dach wird die Metall-Konstruktion nun vom Rost befreit, saniert und neu versiegelt. Aufwändig, aber wirksam. Und notwendig, um dem hohen Anspruch des Denkmalschutzes an diesem besonderen Gebäude gerecht zu werden. Dieses Gebäude wird ein Kleinod und sicherlich eine beliebte Anlaufstelle des gesamten Manufaktur-Areals.

Doch auch andere Bereiche der Manufaktur stoßen auf Interesse. Wir werden demnächst neue Mieter gerne und gesondert vorstellen. Ein kleiner Hinweis dazu: auch eine aus dem TV bekannte „Motor-Lady“ ist darunter. Raten Sie mal, wer. Der Kreis der Manufaktur-Mitstreiter wächst jedenfalls stetig. Vielleicht zählen ja auch Sie im Jahr 2018 schon zum Kreis der Motorworld „Manufakturisten“?

Das Jahr 2018: kommen Sie mit Schwung und munter hinein!